Frische Pasta
Ich kenne kaum jemanden der keine Pasta mag. Jeder liebt Pasta. Pasta gehört zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln, zum Urlaub in Italien, zum gemeinsamen Abend unter Freunden, zum Alltag wie zu Festlichkeiten.
Der Verzehr von Nudeln in all seinen Varianten ist in den letzten 30 Jahren kontinuierlich angestigen. Jeder Deutsche verzehrt im Jahr mindestens sieben Kilogramm Pasta. Im Vergleich zu den Italienern ist dies noch eine geringe Zahl. In Italien liegt der Pro-Kopf Verbrauch von Nudeln bei über 28 Kilogramm. Dennoch ist sicher, dass die Pasta auch in unserem Land stetig an Bedeutung gewinnt.
Die Teigwarenbranche freut sich natürlich über diese Entwicklung. Pasta Gigant Barilla erreichte im Jahr 2008 einen Umsatz von 4,5 Mrd. Euro. Die Branche ist allerdings nicht einfach. Die ohnehin niedrigen Gewinnmargen können nur durch effiziente Produktion erzielt werden. Dies macht sich in vielen Fällen in der Qualität der Pasta bemerkbar. Häufig wird bemängelt, dass Pasta früher einfach besser geschmeckt hat. Dies liegt nicht an nostalgischen Erinnerungen, sondern hat einen tatsächlichen Grund. Moderne Lebensmitteltechnik hat die Oberfläche von Pasta verändert. Die Formen der Pastamaschinen sind heute mit Teflon beschichtet, was in der Produktion eine sehr glatte Nudeloberfläche zur Folge hat. Die glatte Oberfläche ist weniger in der Lage Pasta Sauce aufzunehmen, als eine raue, unebene Oberfläche. Früher wurde der Pastateig durch Drüsen aus Bronze gepresst; sie gaben der Pasta ihre raue Oberflächenstruktur. Wenn Sie heute das Prädikat “Bronze” auf einer Pasta Verpackung sehen, können Sie davon ausgehen, dass diese Pasta Ihre Sauce gut aufnimmt und haftet.
Ein zweiter, vielleicht noch wichtigerer Unterschied ist die Trocknung der Pasta. Während früher häufig frische Pasta serviert wurde, können wir heute fast ausschliesslich die getrocknete oder sogar vorgekochte Pasta kaufen. Um die Kosten der industriell gefertigten Pasta zu senken, wird die Trocknung nicht mehr mit Zeit und Geduld an der Luft vorgenommen, sondern im Schnellverfahren bei 100°C im Trocknungsofen. Diese Form der Trocknung führt dazu, dass die Stärke in der Pasta geliert und die Pasta schwerer verdaut werden kann.

Frische Pasta schmeckt den meisten am besten. Sie wird nicht vorgekocht und auch nicht getrocknet. Sondern kann gleich nach der Herstellung gekocht und verzehrt werden. Frische Pasta braucht nur 3-5 Mintuen in Salzwasser kochen um gar zu werden. Ihr Geschmack ist einfach einzigartig. Frisch und locker, unverfälscht und natürlich. Allerdings ist frische Pasta sehr aufwendig in der Herstellung und gekühlt bis zu 5 Tagen haltbar. Frau Nemirovsky von Pasta Fantastica kennt sich mit diesem Thema aus. Sie produziert für Ihr kleines Feinkostgeschäft in Zittau frische Pasta in Handarbeit. Gefüllt mir leckersten Zutaten, Ricotta, Spinat, Tomaten und Walnüssen macht sie daraus unverwechselbare Ravioli. Ihre frische Pasta ist nun auch bei Kisju bestellbar.
Wenn Sie frische Pasta einmal selber herstellen möchten, finden Sie hier schöne italienisches Rezepte.
Für Betroffene einer Gluten Allergie gibt es übrigens sehr tolle Alternativen zu Pasta aus Weizengrieß. Zum Beispiel Kamut Pasta. Kamut enthält zwar auch Gluten, aber Weizeneiweiß Allergiker vertragen dieses Urkorn meist messer als Weizen.

Der Mohn Stollen wird auf Grundlage eines Hefeteiges hergestellt. In diesen wird die saftige Masse von Blaumohn, süßen Mandeln und Sultaninen eingearbeitet. Die Mohnfüllung wir je nach Konditor verschieden eingerollt, so dass ein typisches Stollen Muster, welches beim Anschneiden sichtbar wird, entsteht. Um eine besonders saftige Füllung zu erzeugen wird der Mohn fein gequetscht, gebrüht und dann mit weiteren auserlesenen Zutaten zu einer streichfähigen Masse verarbeitet.
Einer der wenigen Hersteller von Wieble ist heute neben das