Rosenfreunde aufgepaßt

Beim Freischalten neuer Produkte und auch beim Überarbeiten vorhandener Produkte ist mir heute eines aufgefallen:

Wir haben 66 tolle Produkte mit Rosen, Rosenblüten und Rosenknospen!

Ganz und gar nicht hätte ich gedacht, dass unser Angebot an Rosenmarmelade, Rosensirup, Rosensalze, Rosenzucker und die vielen anderen Rosenprodukte mittlerweile 66 an der Zahl umfaßt.
In unserem Angebot befinden sich neben bekannten und belieben Produkten wie Rosenmarmelade und Rosenwasser, auch neue Rosenideen wie Rosenblütenessig, Rosenpfeffer, Alpenrosenhonig oder kandierte Rosenblüten. Für einen echten Rosenfreund wie mich ist das eine wahre Freude und ein schönes Erlebnis einige davon auszuprobieren.

So habe ich zum Beispiel den Wildrosensirup aus der Benediktinischen Traditionsmanufaktur bestellt und noch gleich im Büro ein Gläschen davon mit Mineralwasser gemischt probiert. Himmlisch, an heißen Tagen wie diesen, läßt sich der Sirup mit kaltem Wasser hervorragend verdünnen und eine köstlich erfrischendes Getränk daraus zaubern.

Rosensalz

Rosen hatten schon immer eine besondere Wirkung auf den Menschen. Als Königin der Blumen gilt sie, als Symbol der Liebe, Freude und Jugendlichkeit. Nicht nur wegen ihres unvergleichlichen Aussehens und des intensiven Blütenduftes wurde die Rose seit dem Mittelalter in großen Rosengärten gezogen, sondern auch wegen ihrer Wirkungen als Heilpflanze. Die ätherischen Öle der Rose versprachen in der Volksmedizin Beschwerden der Leber und der Galle, Verdauungstörungen, Schlaflosigkeit und NVervenkrankheiten zu lindern. Nachgewiesen ist die heilende Wirkung nicht, aber festgehalten in zahlreichen altertümlichen Therapieverfahren.

Aus den Kronblättern der Rose läßt sich ein intensiv duftendes Rosenöl gewinnen. Für die Herstellung von Parfüms und kosmetischen Produkten wird es zusammen mit Jasmin am häufigsten eingesetzt. Auch das erste Designer Parfüm, das Chanel No. 5, trägt als Kopfnote den Rosenduft.

Marisas Backkünste: Brioche backen

Am Wochenende habe ich es zum ersten mal versucht: Einen ganz eigenen Brioche backen.

Mit Hefeteig habe ich bisher nicht allzu gute Erfahrung, meist fällt er mir zusammen wie ein Klumpen gewebsloser Masse, aber diesen Sonntag sollte alles besser werden.

Nach einem französischem Rezept habe ich 500g Mehl mit einem Päckchen Trockenhefe, sowie 60g Zucker vermengt. Hinzugefügt habe ich 250 ml warme Milch, ein Ei (nicht direkt aus dem Kühlschrank, damit es nicht kalt ist), einen Teelöffel Salz und 60g weiche Butter. Der hellgelbe Teig wurde ca 15 min von mir und dem Handrührgerät bearbeitet bis her ganz weich und zart in der Schüssel lag. Eingewickelt in ein Handtuch und eine Wolldecke ließ ich ihn ca. eine Stunde in der Sonne unter dem Wohnstubenfenster ruhen. Wunderbar war er aufgegangen und es brach mit ein Stück Bäckerinseele, als ich ihn in die Hände nahm und er durch meine erneute Bearbeitung in sich zusammenfiel. Vier kleine Teiglinge formte ich und setzte sie in eine gefettete, rechteckige Kuchenform. Dort verweilte er nochmals eine Stunde im Sonnenschein.

Abermals um das doppelte aufgeblüht, bepinselte ich ihn als nächstes mit Eigelb und setzte ihn für 45 min bei 150°C in den Backofen. Eigentlich hätte ich ihn noch vor dem Backen mit etwas Hagelzucker dekorieren sollen, da ich aber keinen im Haus hatte, bekam er hinterher eine dünne Schicht gesiebten Puderzucker. Zum Anbeißen..

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Ein kurzer Hinweis zu Brioche: Brioche ist ein Hefegebäck, meist in kleinerer  Form, als meiner, der traditionell in Frankreich zum Frühstück gegessen wird. Der leicht gesüßte Teig enthält, im Gegensatz zu Weißbrot, Zucker, Eier und etwas Butter und ist mit Hagelzucker bestreubt. In der Regel wird er mit Butter und Konfitüre gegessen und dazu ein Milchkaffee getrunken.

Kisju Marktplatz für Lebensmittel

Letzte Woche war es soweit: Das große Kisju Update ist online gegangen:

Drei intensive, schweißtreibende Tage hatten wir hinter uns, als am Mittwoch gegen 19.00 Uhr das neue Kisju schließlich public war. Den gesamten Montag und Dienstag hatten wir Kisju vom Netz genommen um die Umstellung sorgfältig vorzubereiten und die Datenbank auf die neuen Strukturen anzupassen. Zwar hatten wir in den ersten Tagen troz umfangreicher Tests im Vorfeld noch ein paar Fehler auf der Seite und auch heute gibt es hier und da Unstimmigkeiten, aber wir arbeiten daran und gehen davon aus, dass bis morgen alle Fehler behoben sein werden.

Einen kurzen Überblick über die Änderungen möchte ich Ihnen im folgenden geben:

  • Neues modernes Design
  • Neue Webadresse unter de.kisju.com
  • Aufsplittung der Kategorien für eine präzisere Suche
  • Verbesserte Freitextsuche
    Die überarbeitete Suche ermöglicht Ihnen suchgenaue Ergebnisse
  • Allergiesuche
    Über die Allergiesuche können Sie Produkte nach Inhalststoffen und Allergien selektieren
  • Bio Filter für alle Produktkategorien und Bio Lebensmittel
    Mit einem Anteil von fast 25% Bio Produkten sind wir ein wichtiges Bio Shoppingportal.
    Über den neuen Bio Filter können Kunden von nun an biologisch erzeugte Produkte von konventioneller Ware unterscheiden.
  • Neue Datenaufbereitung mit Geolokalisierung
    Mit einem detailierten Datenset möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich intensiv über das Produkt zu informieren
  • Spezialitäten Suche
    Mit einer neuen Spezialitäten Suche können Sie lokale Produkte und Spezialitäten aus Regionen und Ländern suchen.

Insgesamt ist es ein schönes Gefühl Kisju als neuen, frischen Marktplatz für Lebensmittel online zu sehen.

Ein bisschen gefeiert haben wir auch:

Kisju relaunch feier

Wir wünschen uns, dass Ihnen unser neuer Marktplatz gefällt, dass Sie die tollen Lebensmittel auf Kisju entdecken und viel Freude beim Einkaufen haben.

Kisju offline heute und morgen

Liebe Kunden, liebe Produzenten, liebe Freunde,

jetzt ist es soweit, es kommt:

Das Kisju Update am Mittwoch, den 7. Juli 2010

kisju

Die letzten Monate haben wir intensiv an der Überarbeitung und Optimierung der Kisju Seite gearbeitet. Am kommenden Mittwoch, den 7. Juli 2010 wird das große Update des Kisju Marktplatzes online gehen. Mit vielen neuen Änderungen, Verbesserungen und Optimierungen der Prozesse und des Einkaufserlebnises möchten wir Sie überraschen und Ihnen einen unvergleichlichen Marktplatz für Lebensmittel bieten.

Da die Änderungen große Eingriffe auf das System und unsere Datenbank erfordern, ist Kisju heute Montag, den 5. Juli und Diensstag, den 6. Juli offline. Während dieser beiden Tage ist der Marktplatz leider nicht erreichbar. Für Bestellungen und Fragen können Sie sich gerne telefonisch unter 030 / 473 757 97 oder per mail an service@kisju.de wenden.
Im Laufe des Mittwochs werden wir die neue Seite online schalten und wünschen uns sehr, dass Ihnen die Änderungen gefallen werden.

Das Kisju Team freut sich sehr auf das Update und verbleibt voller Vorfreude!

Ihr Kisju Team

Absage an Lebensmittelampel

Ende letzter Woche hat sich das EU Parlament entschieden: Die europaweite Lebensmittel Ampel, wie sie für die Kennzeichnung von in Lebensmitteln enthaltenden Fett, gestättigte Fettsäuren, Salz und Zucker gefordert worden war, wird nicht kommen.  Die Absage kam letzten Mittwoch aus dem Parlament und ist, sofern sich der EU Minsterrat nicht dagegen erhebt, beschlossene Sache.

Nicht erst seit der Entscheidung, sondern auch schon lange vorher waren die Diskussionen zu der Sinnhaftigkeit der Lebensmittel Ampel kontrovers. Lebensmittelexperten und Verbraucherschützer plädierten für eine rot-gelb-grün Farbkennzeichnung, die Industrie erklärte sich mit einer GDA (Guideline Daily Amount), einer Angabe der Nährwerte bezogen auf die Portionsgröße einverstanden und die Politik musste entscheiden. Zwischendrin sitzen, wie häufig, viele verwirrte Verbraucher, die sich mehr Transparenz im Alltag wünschen. Ob mit der Absage an die Lebensmittelampel den Verbrauchern Transparenz verwährt oder zusätzliche Verwirrung erspart bleibt hängt von der Sichtweise ab.

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Fest steht sicherlich, dass die Ampel mit ihrer einfachen rot-gelb-grün Kennzeichnung eine schnelle Beurteilung von Lebensmitteln über den Fett-, Zucker- und Salzgehalt ermöglicht. Das ist eine hilfriche Stütze, wenn zwei Produkte miteinander verglichen werden sollen, oder der Verbraucher sich einen generellen Eindruck verschaffen möchte. Eine Schlußfolgerung, wie sie wahrscheinlich viele Kunden ziehen würden, ob das Lebensmittel aufgrund der Ampelkennzeichnung gesund, ungesund, kalorienarm oder unbekömmlich ist, läßt sich jedoch nicht ableiten. Warum nicht, läßt sich am einfachen Beispiel Olivenöl zeigen. Olivenöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl, welches von allen Ernährungsexperten als “gutes” Lebensmittel empfohlen wird. Gemäß der Ampelkennzeichnung würde Olivenöl in puncto Fett aber mit Rot abschneiden, da es zu 100% aus Fett besteht. “Die Ampel ist in vielen Fällen oberflächlich und irreführend”, findet nicht nur die Lebensmittelindurstrie, sonder sagt auch Silke Restemeyer, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Nicht zuletzt deswegen hat sich das Parlament wohl gegen das Ampelsystem entschieden.

Um dennoch mehr Transparenz über die Zutatenlisten und deren Auswirkungen auf die Energie- und Nährwertbilanz der Verbraucher zu schaffen, haben sich die Abgeordneten auf einen Ausweis der Fette, gesättigter Fette, Zucker und Salz in 100 Gramm oder 100 Milliliter , die im Produkts enthalten sind geeinigt. Auf vielen Verpackungen können Sie diese schon lesen, mit dem Unterschied jedoch, dass die Angaben auf eine Portionsgröße bezogen waren. Welche Menge eine Portion umfasst, blieb dabei den Herstellern überlassen. Mit der neuen Regelung sind Lebensmittel nun vergleichbarer, da sich alle Angaben auf eine gleiche Menge beziehen.
Ich denke, die Ampel hätte zu mehr Verwirrung geführt und den Käufer in vielen Fällen fehlgeleitet. Wer sich für eine gesunde und ausgeglichene Ernährung interessiert, wird mit der gewichtsbezogenen Angabe der Nährwerte eine fundiertere Entscheidung treffen können.

Wenn Sie den Ampelcheck für Ihre Lebensmittel machen möchten stellt die Verbraucherzentrale online Informationen zu vielen Lebensmittel bereit oder gibt mit der Ampelcheckkarte als Einkaufsbegleiter weitere Hilfe beim Check von Zucker-, Fett- und Salzgehalt.

Berliner Gründertreffen mit Kisju

Die Berliner Initiative für unternehmerische Nachwuchsförderung creare hatte am vergangenen Samstag zum 6. Berliner Gründertreffen in Filiale der Zukunft der Deutschen Bank eingeladen. Neben 4 anderen Jungunternehmern durfte auch Kisju dabei sein und jungen Gründungsinteressierten einen Einblick in das Leben der Selbständigkeit geben.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten sich alle fünf Unternehmen in einem Elevator Pitch vor und klärten kurz die Wie, Was und Warum- Fragen. Danach war ausgiebig Zeit für eine Networking zwischen uns als Jungunternehmern, den Gründungsinteressierten und der Vielzahl an Gästen die sich spontan der Veranstaltung in den einladenen Räumlichkeiten der Deutschen Bank in Berlin anschlossen.

Gerne haben wir Auskunft gegeben, wie es ist ein eigenes Unternehmen zu gründen, mit welchen Schwierigkeiten in der Anfangsphase gerechnet werden muss und wie man sich am besten auf die Selbständigkeit vorbereitet. Als junges Unternehmen, das sich seit 1,5 Jahren mit zunehmenden Erfolg als Marktplatz für Lebensmittel etabliert, konnten wir sicher interessante Eindrücke vermitteln und auf die vielen Fragen ehrliche und hilfreiche Antworten geben.

Collage Gründertreffen

Gerne stehen wir für ein weiteres Event zur Verfügung und freuen uns über die großen Unternehmergeiste in Berlin!

Mehr Fotos entdecken Sie auf unserem Facebook Profil.

Der Handel empfiehlt: Mit Kisju das Onlinegeschäft stärken

In wirtschaftlichen Krisenzeiten ist Ideenreichtum gefragt. Schon kleine Maßnahmen können dort große Wirkung zeigen. Um dem Vertrieb neue Dynamik zu verleihen setzen viele Anbieter auf das Onlinegeschäft. Auch das Wirtschaftsmagazin für Handelsmanagement "Der Handel" beschreibt in seiner aktuellen Ausgabe "Turbo fürs Geschäft" wie Verkäufer Umsätze steigern und dem Abschwung entgegenwirken können. Das Fachmagazin zeigt auf, wie wichtig es ist das Onlinegeschäft zu stärken.

"Auch regionale Händler haben im Internet eine Chance zu punkten: Marketingplattformen machen kleine Händler gemeinsam stark. Kisju.de ist so ein Beispiel: Ein Onlinemarktplatz für in Handarbeit hergestellte Delikatessen mit Tradition statt Massenproduktion. Wer Wert auf Lebensmittel legt, die mit Sorgfalt und Liebe hergestellt werden, kann die Waren über die Onlineplattform anbieten. Mehr als 200 Produzenten verkaufen inzwischen rund 2.500 Produkte."

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Neues aus der Kisju Welt: Oliven, Trockenfrüchte, Rosenmarmelade

Auch in dieser Woche sind interessante Produzenten zum Angebot des Kisju Marktplatzes für Lebensmittel dazugekommen. Neben dem Angebot von deutschen Spezialitäten, kommen immer mehr Feinkost Produkte und Spezialitäten aus Italien, Frankreich, Griechenland, Österreich und dem außereuropäischem Ausland hinzu. Hierbei legen wir besonderen Wert auf den Direktimport unserer Verkäufer, die ihre Produkte nicht über den Großhandel, sondern direkt von den Produzenten im Ursprungsland beziehen.

Die Gründer der Firma Filion zum Beispiel haben viele und lange Reisen durch Griechenland vorgenommen und dabei viele tolle Produkte und Rezept für griechische Spezialitäten entdeckt. Rezepte von feinem Mandelgebäck mit Olivenöl, Sesamgebäck von der Insel Kreta oder schwarze Kalamata Oliven aus Peleponnes sind ihnen über den Weg gelaufen, die sie festgehalten haben und nun selber produzieren oder im Direktimport hier nach Deutschland bringen.  Ebenfalls direkt importiert werden die Produkte von 1001Frucht. Drei Generationen der Familie Morady importieren seit über 15 Jahren Trockenfrüchte und Nüsse aus aller Welt nach Deutschland. Angefangen hat es mit einem Basar nach Orientalischem Stil. Heute importiert das Famiienunternehmen über 50 verschiedene Produkte und kennt die meisten Produzenten persönlich. Mit Qualität kennt sich die Familie bei den Trockenfrüchten und Nüssen besonders gut aus. Langjährige Erfahrung und eine tiefe Verwurzelung mit orientalischen Spezialitäten zeichnet sie als Kenner guter getrockneter Früchte und Nuss Spezialitäten aus.

Aus Deutschland gibt es ebenfalls einen ausgezeichneten Produzenten der mit sehr viel Leidenschaft und Detailempfinden Marmeladen, Gelees und Pestos herstellt. Herr Buhl von Echt Hausgemacht zeigt uns mit seiner Auswahl kleiner Fruchtspezialitäten aus eigener Herstellung was man aus Früchte und Blüten des eigenen Gartens zaubern kann. Seine Rosenmarmelade aus englischen Rosen, das Quittengelee vom eigenen Quittenbaum oder ein Löwenzahngelee so zart wie Löwenzahnhonig  bezaubert nicht nur uns, sondern sicher auch Sie…

Fertiggericht geht auch anders

Fertiggerichte haben sicher in vielen Fällen zu Recht den Ruf von minderwertiger Qualität, schlechtem Geschmack und ernährungspsychologischer Trägheit. Dennoch gewinnen Dosensuppen, Aufbackware, Tiefkühlkost, Pizzen, Minutenterrinen unter den Deutschen stetig an Popularität. Nach Angaben der Bundesvereinigung für Ernährung hat sich mit neun Pizzen je Verbraucher pro Jahr der Verzehr von Tiefkühlpizza in den letzten Jahren verdoppelt. Die fertig erzeugten Mahlzeiten sind bequem und zeitsparend: Sie sind vorgegart und müssen nur noch einige Minuten in Mikrowelle, Backofen oder Topf erhitzt werden. Dies kommt nicht nur der zunehmenden Zahl an Singelhaushalten zu gute, sondern auch dem Wertewandel und zunehmendem Zeitmangel in unserer Gesellschaft. Fertiggerichte, oft auch als Convenience Food bezeichnet, sind schnell, einfach, preiswert und stellen zumeist eine vollwertige Mahlzeit dar.

Kritik an der schnellen Küche erntete die Lebensmittelindustrie häufig für die Inhaltsstoffe der Fertiggerichte. Hohe Mengen an Zucker und Fett, zu viel Salz und die Beimischung von Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen machen aus Fertiggerichten schnell eine kalorienhaltige und ungesunde Mahlzeit.

Mittlerweile hat sich jedoch eine zweite Idee von Fertiggerichten etabliert: Die fertig komponierten Gerichte aus natürlichen Zutaten, ohne Zusatzstoffe und trotzdem schnell zubereitet. Eines in dieser Art hat uns Herr Hübner von Hübner Bio Line im Januar vorgestellt. Seine Firma stellt 21 raffinierte Premium Fertiggerichte aus trockenen Zutaten her. Zum Beispiel Risotto mit Steinpilzen, Linsen mit Curry und Kokos oder Taboulé. Alle Gerichte können mit Wasser und etwas Öl in nur 10 bis 20 Minuten fertig gegart werden. Ohne Konservierungsstoffe und ohne Geschmacksverstärker entsteht so in kurzer Zeit eine komplette vegetarische Vollwert-Mahlzeit.

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Probiert habe ich in der letzten Woche das Gericht Linsen mit Karotten und Ingwer. Die Zubereitung war sehr einfach: Den Inhalt der Packung in den Topf, 600 ml Wasser dazu und dann 12 Minuten köcheln lassen. Das Gericht war harmonisch komponiert aus Linsen, Karotten und Ingwerstücken, perfekt abgeschmeckt mit vielen verschiedenen Gewürzen und ruckzuck fertig. Eine Packung reichte für 2 große Portionen, so dass meine Schwester und ich richtig satt geworden sind. Wie schön, dass Fertiggericht auch anders geht.

Frische Pasta

Ich kenne kaum jemanden der keine Pasta mag. Jeder liebt Pasta. Pasta gehört zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln, zum Urlaub in Italien, zum gemeinsamen Abend unter Freunden, zum Alltag wie zu Festlichkeiten.

Der Verzehr von Nudeln in all seinen Varianten ist in den letzten 30 Jahren kontinuierlich angestigen. Jeder Deutsche verzehrt im Jahr mindestens sieben Kilogramm Pasta. Im Vergleich zu den Italienern ist dies noch eine geringe Zahl. In Italien liegt der Pro-Kopf Verbrauch von Nudeln bei über 28 Kilogramm. Dennoch ist sicher, dass die Pasta auch in unserem Land stetig an Bedeutung gewinnt.

Die Teigwarenbranche freut sich natürlich über diese Entwicklung. Pasta Gigant Barilla erreichte im Jahr 2008 einen Umsatz von 4,5 Mrd. Euro. Die Branche ist allerdings nicht einfach. Die ohnehin niedrigen Gewinnmargen können nur durch effiziente Produktion erzielt werden. Dies macht sich in vielen Fällen in der Qualität der Pasta bemerkbar. Häufig wird bemängelt, dass Pasta früher einfach besser geschmeckt hat. Dies liegt nicht an nostalgischen Erinnerungen, sondern hat einen tatsächlichen Grund. Moderne Lebensmitteltechnik hat die Oberfläche von Pasta verändert. Die Formen der Pastamaschinen sind heute mit Teflon beschichtet, was in der Produktion eine sehr glatte Nudeloberfläche zur Folge hat. Die glatte Oberfläche ist weniger in der Lage Pasta Sauce aufzunehmen, als eine raue, unebene Oberfläche. Früher wurde der Pastateig durch Drüsen aus Bronze gepresst; sie gaben der Pasta ihre raue Oberflächenstruktur. Wenn Sie heute das Prädikat “Bronze” auf einer Pasta Verpackung sehen, können Sie davon ausgehen, dass diese Pasta Ihre Sauce gut aufnimmt und haftet.

Ein zweiter, vielleicht noch wichtigerer Unterschied ist die Trocknung der Pasta. Während früher häufig frische Pasta serviert wurde, können wir heute fast ausschliesslich die getrocknete oder sogar vorgekochte Pasta kaufen. Um die Kosten der industriell gefertigten Pasta zu senken, wird die Trocknung nicht mehr mit Zeit und Geduld an der Luft vorgenommen, sondern im Schnellverfahren bei 100°C im Trocknungsofen. Diese Form der Trocknung führt dazu, dass die Stärke in der Pasta geliert und die Pasta schwerer verdaut werden kann.

Bio Frische Pasta

Frische Pasta schmeckt den meisten am besten. Sie wird nicht vorgekocht und auch nicht getrocknet. Sondern kann gleich nach der Herstellung gekocht und verzehrt werden. Frische Pasta braucht nur 3-5  Mintuen in Salzwasser kochen um gar zu werden. Ihr Geschmack ist einfach einzigartig. Frisch und locker, unverfälscht und natürlich. Allerdings ist frische Pasta sehr aufwendig in der Herstellung und gekühlt bis zu 5 Tagen haltbar. Frau Nemirovsky von Pasta Fantastica kennt sich mit diesem Thema aus. Sie produziert für Ihr kleines Feinkostgeschäft in Zittau frische Pasta in Handarbeit. Gefüllt mir leckersten Zutaten, Ricotta, Spinat, Tomaten und Walnüssen macht sie daraus unverwechselbare Ravioli. Ihre frische Pasta ist nun auch bei Kisju bestellbar.

Wenn Sie frische Pasta einmal selber herstellen möchten, finden Sie hier schöne italienisches Rezepte.

Für Betroffene einer Gluten Allergie gibt es übrigens sehr tolle Alternativen zu Pasta aus Weizengrieß. Zum Beispiel  Kamut Pasta. Kamut enthält zwar auch Gluten, aber Weizeneiweiß Allergiker vertragen dieses Urkorn meist messer als Weizen.

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