Beerenfrüchte – die bunte Nascherei

Schon seit Tagen quält uns hier in Berlin ein hartnäckiger Regen und so langsam beginnt die Sorge, ob uns dieses Jahr denn gar kein schöner Sommertag mehr gegönnt wird. Grauer Himmel, Wind und niedrige Temperaturen wirken sich auch auf unser Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Bei einem Blick auf den Kalender passiert es schonmal, dass man Jacke oder Regenschirm zu Hause vergisst und schon hat man eine Erkältung am Hals.
Um dem vorzubeugen, sollten wir das reichhaltige Angebot der Beerenfrüchte nutzen. Oftmals wissen wir gar nicht, wie gut uns Himbeeren & Co tun. Aber so süß und köstlich wie sie schmecken, so gesund sind sie auch für unseren Körper. Ausgenommen von Weintrauben und Brombeeren enthalten Beeren durchschnittlich weniger als 40 kcal pro 100 Gramm und sind somit alles andere als Dickmacher.
Neben zahlreichen Ballaststoffen enthält Beerenobst lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C und Eisen. Die Ballaststoffe quellen im Magen stark auf und lösen so ein Sättigungsgefühl in uns aus. So essen wir automatisch weniger und sparen unnötige Kalorien.
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren schmecken frisch gepflückt am besten. Aber auch als kalorienarme Nascherei oder Nachtisch mit Schlagsahne oder Milch, im Müsli oder Naturjoghurt, zu Saft verarbeitet oder als Marmelade – Beeren sind unglaublich vielseitig und lassen sich sogar ohne größeren Vitaminverlust einfrieren. Damit die leckeren Früchte nicht matschig werden und zusammen kleben, sollten sie einzeln auf einem Blech ausgelegt und einige Stunden gefrostet werden, bevor sie in der Tiefkühltruhe landen. So haben wir lange gut von ihnen und haben auch im Winter eine köstliche Erinnerung an den vergangenen Sommer.
Auf dem Weg von Stade nach Jork und weiter nach Buxtehude zogen die großen Baumobstfelder, Äpfel- und Kirschbäume beim Blick aus dem Fenster links und rechts in nicht endenden Feldern an uns vorbei. Kleine Obststände und zahllose Schilder säumten den Wegesrand mit Angeboten für Kirschen, Äpfel und reichlich weiteren Obstsorten. Auch ich konnte nicht wiederstehen und kaufte gleich ganze 4 kg frische, zuckersüße Kirschen, direkt aus der Scheune eines Obstbauers.





